Schwingungsgedämpfte Bohrstangen

Sie kommen zum Einsatz, wenn enge Werkstücktoleranzen gefordert sind bzw. das Durchmesser-Längen-Verhältnis 1:3 überschreitet.

Das Problem
Vibrationen sind unerwünschte Nebenerscheinungen beim Feinbearbeiten von  Werkstoffen. Ihre Entstehung hängt von unterschiedlichen, nicht eindeutig definierbaren  Ursachen ab, die vom Gesamtsystem „Maschine-Werkzeug-Bearbeitungsbedingungen-Werkstück“ beeinflusst wird. Das „Rattern“ wirkt sich negativ auf die Rauheit der zu bearbeitenden Oberfläche aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Maßhaltigkeit und nicht zuletzt die Werkzeugstandzeit, insbesondere bei der Verwendung von sehr harten Hochleistungs-Schneidwerkstoffen.

Die Erkenntnis
Um den wachsenden wirtschaftlichen Anforderungen in der mechanischen Bearbeitung gerecht werden zu können, fordert die Industrie in zunehmendem Maße Werkzeughalter-Werkstoffe mit verbesserter Schwingungsdämpfung. Ausgehend von vorgegebenen Werkstückbedingungen und Bearbeitungsdaten sowie von bereits vorhandenen maschinellen Einrichtungen kann festgestellt werden, dass sich Schwingungen nur durch solche Werkzeuge positiv beeinflussen lassen, die eine höhere Steifigkeit und bessere Dämpfungseigenschaften als Stahl aufweisen.

Unsere Lösung
Die Verwendung schwingungsdämpfender Werkstoffe bietet folgende Vorteile:

•    Höhere Werkzeugstandzeiten
•    Verbesserte Maßhaltigkeit des bearbeiteten Werkstücks
•    Engere Bearbeitungstoleranzen
•    Verringerte Oberflächenrauigkeit
•    Eliminierung des weitverbreiteten „Ratterns“

Produktblatt Schwingungsgedämpfte Bohrstangen [PDF]